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Mein Wärmespeicher

Der Energiebedarf eines Haushalts wird größtenteils vom Wärmebedarf bestimmt. Die Warmwasserbereitung stellt dabei den zweitgrößten Posten der Energierechnung dar.

 

Sehr häufig wird für die Erzeugung von Warmwasser Strom benutzt, der teuer beim Energieversorgungsunternehmen (EVU) eingekauft werden muss. Wird das Warmwasser mit Hilfe einer Brauchwasserwärmepumpe erzeugt, lassen sich die Stromkosten mittels Solaranlage deutlich senken

Der Strombedarf der Wärmepumpe wird größtenteils durch Solarstrom gedeckt – umweltschonend und kostengünstig.

Warmwasser Wärmepumpe und Solaranlage - Die ideale Ergänzung

  • Die Warmwasser Wärmepumpe nutzt die Abluft von Keller- und Hauswirtschaftsräumen als Wärmequelle. Die Temperatur am Aufstellungsort sollte ganzjährig nicht unter 10 Grad Celsius fallen, um ausreichend Wärme zu liefern. Mittels Wärmetauscher wird der Umgebungsluft die Wärme entzogen – Die dafür notwendige elektrische Energie wird von der Photovoltaikanlage bereitgestellt.

 

  • Bis zu 7 Monate im Jahr kann die Wärmepumpe nahezu komplett mit kostenlosem Solarstrom versorgt werden. Ein weiterer Vorteil der Verbindung Brauchwasserwärmepumpe und Solaranlage ist die Möglichkeit, in sonnenreichen Zeiten das Wasser im Speicher auf bis zu 60 ° C zu erwärmen. Üblich sind Temperaturen zwischen 45 und 50 ° C.

 

  • Die Rechnung ist ganz einfach: Steht viel Solarstrom zur Verfügung, kann das Wasser auf höhere Temperaturen als normal erhitzt werden. Je höher die Wassertemperatur im thermischen Speicher ist, desto länger steht warmes Wasser zur Verfügung, auch wenn die Sonne nicht scheint. Denn zum einen dauert es länger, bis das Wasser wieder abkühlt. Zum anderen steht eine größere Menge Warmwasser zur Verfügung.

 

  • Dahinter verbirgt sich das folgende Prinzip: bei der Entnahme von Warmwasser über den Wasserhahn werden mittels Mischbatterie heißes und kaltes Wasser mit einander vermischt, um die gewünschte Wassertemperatur zu erreichen. Je höher die Ausgangstemperatur des Wassers ist, desto mehr kaltes Wasser wird beigemischt – die Menge des benötigten Warmwassers reduziert sich.

 

  • Die Verbindung von Photovoltaikanlage und Brauchwasserwärmepumpe sorgt für einen steigenden Anteil am Eigenverbrauch und für sinkende Stromkosten. Mit einer PV Anlage kann in einem Jahr so viel Strom erzeugt werden, wie von der Wärmepumpe benötigt. Da die maximale Stromausbeute allerdings in die Sommermonate fällt, während der Strombedarf der Wärmepumpe in der Heizperiode am höchsten ist, ist eine vollständige Autarkie ohne Einbindung eines Stromspeichers nicht möglich. Gesehen auf die Jahresbilanz ist es jedoch möglich, das Gerät vollkommen CO2 neutral zu betreiben.

 

  • Im Zusammenhang mit einer möglichen KfW-Förderung beim Haus-Neubau ist eine mögliche CO2-Neutralität relevant.
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